Wer hätte das gedacht. Drückt man den ‘Gefällt mir’-Button auf seinem Facebook-Profil, tut man was für die Entwicklung der Wirtschaft. Internetlieblinge wie Twitter, YouTube und Co. fördern nämlich die rasante Entwicklung des Breitbandnetzes auf der ganzen Welt. So bleibt es natürlich nicht aus, dass die erforderliche Bandbreite stetig steigt.

Beliebte Seiten aus dem Netz fördern Breitbanddichte

Das Internet hört nicht auf zu wachsen. Grund dafür ist die zunehmende Anzahl an sozialen Web-Diensten wie Facebook, MySpace und Twitter. Diese Internet-Dienste sind Vorreiter einer schon lange abzusehenden Tendenz: einer multimedialen Virtualisierung der Gesellschaft. Dies weckt bei Usern als auch in Unternehmen und öffentlichen Diensten den zunehmenden Wunsch nach schnelleren Zugängen zum weltweiten Datennetz. Da Internetseiten immer multimedialer werden und mit animierten Seiten, Videos, Musik und Fotos anbieten, muss auch die erforderliche Bandbreite stetig steigen. Deshalb wird auch das Angebot an festen DSL-Anschlüssen mit hohen Dateiübertragungsraten, wie man sie zum Beispiel auf Seiten wie http://www.tele2.de findet, nicht aus dem Portfolio der Anbieter verschwinden. Dies wird auch nicht durch den derzeitigen aufkommenden Trend des mobilen Internets unterbrochen.

Breitbandanschlüsse sollen noch besser werden

Dass daher aus Wirtschaft und Politik der Ruf nach noch besseren Übertragungsraten immer lauter wird, ist kein Wunder. Politiker und Wirtschaftsverbände fordern eine noch bessere Breitbanddichte, als sie bisher schon existiert. Dies wird nicht nur aufgrund der User gefordert, damit diese zufriedener sind. Schon bald wird nämlich der große Drache aus China via Breitband auch das Internet erobern. Über 250 Millionen Chinesen sollen bis 2016 laut den Angaben von cri-online mit dem Internet verbunden sein. Wirtschaftlich sind diese dann ein enormer Faktor, die damit auch die Position chinesischer Firmen auf dem Weltmarkt verstärken werden. Schließlich ist das Internet schon längst die werbewirksamste Oberfläche für potenzielle Kunden. Noch rangiert China hinsichtlich seiner Breitbanddichte auf dem 71. Platz der Welt. Dies wird sich mit dem angekündigten Erweiterungsprojekt der chinesischen Regierung dann aber schlagartig ändern.

Breitband Motor der Wirtschaft

Vor allem der Wirtschaft ist an einer noch besseren Datenübertragung viel gelegen. Unternehmen profitieren nämlich am meisten vom Ausbau des DSL-Netzes. Ohne diese Anwendung wäre die internationale Zusammenarbeit sehr viel schwerer. Gemeinsames Arbeiten an globalen Projekten mit Partnern aus anderen Erdteilen wäre somit nicht möglich. Hierbei spielt vor allem der Nutzen eine wichtige Rolle. Da Unternehmen von festen Zentralen aus agieren, brauchen sie auch ein gutes und stabiles Datenübertragungsnetz. Mobiles Internet ist aufgrund seiner relativ kleinen Übertragungsmengen dementsprechend nicht für Firmen geeignet. Bessere Breitbandanschlüsse mindern außerdem die Kosten und versprechen somit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen.

 
25. April 2012, 10:20 Uhr

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