Wenn ein Umzug ansteht oder man aber mit dem Preis und/oder Service des bisherigen DSL Anbieters unzufrieden ist, muss ein neuer Tarif gefunden werden. Am schnellsten gelingt dies, indem man einfach im Internet einen DSL Vergleich durchführt. Doch auch wenn dort ein Tarif auf den ersten Blick als attraktiv erscheinen mag, muss dieser nicht unbedingt der passende Tarif für die eigenen Bedürfnisse sein.
Die richtige Surfgeschwindigkeit
Wer einen neuen Tarif sucht, der muss meist die gewünschte Surfgeschwindigkeit als Auswahlkriterium angeben. Vor allem ein Laie kann sich aber unter den so groß erscheinenden Zahlen nicht so recht etwas vorstellen. Welche Geschwindigkeit für Sie die richtige ist, hängt mit Ihrem individuellen Surfverhalten zusammen. Nutzen Sie das Internet zum Verschicken und Empfangen von E-Mails sowie zum Suchen nach interessanten Informationen, bietet sich bereits eine DSL Flatrate mit einer Downstream-Geschwindigkeit von 6.000 kBit/s an. Spielt man hingegen regelmäßig Online-Games, schaut sich Filme im Internet an oder aber lädt man große Dateien herunter, so reicht diese Geschwindigkeit nicht mehr aus. Ruckelfreien Surf-Spaß bekommt man bei diesen Online-Aktivitäten erst ab einer Geschwindigkeit von 16.000 kBit/s. Wünscht man einen noch schnelleren Anschluss für Surfen ohne jegliche Einschränkungen, ist ein VDSL-Anschluss die beste und einzige Lösung. Die Highspeed-Tarife können jedoch momentan noch nicht überall in Deutschland angeboten werden, wobei derzeit kräftig an einem bundesweiten Ausbau der Technologie gearbeitet wird. Doch auch wer DSL Flatrate Tarife mit niedrigeren Geschwindigkeiten buchen möchte, sollte sich vorab informieren, ob die jeweilige Geschwindigkeit am eigenen Wohnort überhaupt verfügbar ist.
DSL Flatrate Tarife: Zusatzoptionen und Kleingedrucktes beachten
Der Blick ist jedoch nicht nur auf die Geschwindigkeit zu richten, sondern vor allem natürlich auf den Preis. Die nackten Zahlen allein sind dabei meist wenig aussagekräftig, da sich in den Zusatzoptionen oftmals weitere Kosten verstecken. Bei vielen Tarifen muss man nämlich eine Einrichtungsgebühr entrichten, um den Tarif überhaupt buchen zu können. Auch erhöhen sich bei vielen Anbietern nach 6 oder 12 Monaten Vertragslaufzeit die Preise, sodass beispielsweise aus 19,99 Euro monatlich schnell einmal 24,99 Euro werden können. Es lohnt sich also, das Kleingedruckte genau zu studieren. Bei manchen Tarifen müssen außerdem Gebühren für einen Router entrichtet werden. Am meisten kann man hingegen sparen, wenn man einen Tarif mit kostenlosem WLAN-Router sowie einem Willkommensbonus oder Startguthaben für Neukunden wählt. Sparen ist hingegen nicht angesagt, wenn man mit der Installation der Geräte nicht zurechtkommt. Die meisten Anbieter schicken ihren Kunden auf Wunsch einen Techniker nach Hause.
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