Der zur Zeit aktuelle Internet Explorer 8 von Microsoft wird ständig weiter aktualisiert. Besonders stolz ist der Softwareriese auf die vielfachen Verbesserung des Filters gegen schädliche Software, genannt Malware. Fast eine halbe Milliarde solcher schädlicher Downloads habe der Filter schon abgefangen, so ein Sprecher des Unternehmens.
Das Schlechte ins Töpfchen
Ein Sprecher von Microsoft dementierte, dass die gestiegene Zahl der Downloads ausschließlich in Verbindung mit der insgesamt gestiegenen Zahl der Nutzer zu setzen sei. Die Zahl der neuen Nutzer des Internet Explorers 8, sei in absoluten Zahlen wesentlich geringer angestiegen, als die Zahl der Malware-Download Blocks im Verhältnis zum Benutzer. Daher sei davon auszugehen, dass die aktualisierte Version des Microsoft Web Browser schon zuvor fleißig genutzt wurde, die ständigen Verbesserungen, Aktualisierungen und Updates des Malware Screens aber nun in Form einer größeren Trefferquote ihre Wirkung zeigen. Das Blockieren der Downloads der sogenannten bösartigen Software – kleiner Programme, die sich eigenständig installieren und ausführen, um dann Daten zu stehlen oder zu beschädigen – funktioniert dabei so: Der Smartscreen verfügt über eine große Datenbank auf der Informationen über schädliche Programme gespeichert sind, die den Programmierern bekannt sind oder die neu gemeldet werden.
Problem erkannt, Problem gebannt
Kündigt sich nun ein solcher Download auf dem heimischen Rechner an, gleicht der Filter die Kenndaten mit dieser Datenbank ab. Handelt es sich um einen bekannten „Bösewicht“, schlägt das Programm Alarm, stoppt den Download automatisch und informiert den Benutzer über den unautorisierten Versuch eines Softwaredownloads. Der Benutzer kann dann das Programm zulassen, wenn er sich sicher ist, dass es nicht aus einer schädlichen Quelle stammt. Ist das nicht der Fall, würde der Download abgebrochen werden und die Eckdaten des Programms, wie Anbieter, Adresse und sonstige wieder erkennbare Merkmale der Datenbank des Filters automatisch hinzugefügt werden.
Bisher kein Senf