DSL Anbieter gibt es wie Sand am Meer. Da ist es schwer den Überblick zu behalten und das richtige Angebot für den eigenen Bedarf herauszufinden. Denn nicht jeder braucht die schnellste aller Verbindungen. Um die richtige Entscheidung zu treffen, sollte man den eigenen Bedarf analysieren und sich dafür genau überlegen wofür man das Internet eigentlich benutzt.

E-Mails schreiben oder Online Games?

Die genaue Betrachtung der eigenen Gewohnheiten kann enorm weiterhelfen. Dafür kann man einfach mal genau darauf achten wofür man seinen PC und das Internet eigentlich nutzt. Schreibt man hauptsächlich E-Mails offline und guckt vielleicht hin und wieder mal etwas bei der Suchmaschine nach, lädt seine E-Mails runter, verschickt sie und wenn es hoch kommt, checkt man nochmal kurz seinen Kontostand beim Online-Banking? Dann braucht man maximal einen Anschluss der zum Beispiel bei der Telekom DSL 2000 genannt wird und schon 32 mal schneller ist als ein Einwahlverbindung. Der Telekommunikationsriese bietet eine Flatrate dafür inklusive Telefonanschluss schon ab 29 Euro monatlich an.

Mehr Aktivität – mehr Bits

Anders sieht die Sache aus, wenn man ständig und dauerhaft online sein möchte und das Netz auch dauerhaft nutzt. Wenn man Online-Games mit hoher grafischer Auflösung spielt, Videos anschaut und hochlädt, Fotos verschickt oder auf Online-Plattformen einstellen möchte. Für die intensive Nutzung des Internet würde man wahrscheinlich mit der 2000er Flatrate nicht so komfortabel ausgerüstet sein. Dafür bucht man besser eine schnellere Interntübertragungsrate, die dann natürlich auch mit höheren Kosten zu Buche schlägt.

Klein anfangen

Grundsätzlich sollte man aber lieber immer kleiner Anfangen und dann sehen ob die Übertragungsraten für die eigenen Bedürfnisse ausreichen. Denn bei den meisten Anbietern kann man problemlos upgraden, das heißt von einem langsamen auf einen schnelleren Anschluss hochstufen. Umgekehrt ist das meist nicht so einfach. Hat man einmal den schnelleren und damit auch teureren Tarif gebucht, ist ein Downgrade, also ein Wechsel in einen langsameren und damit günstigeren Tarif meist nicht mehr ohne Weiteres möglich.

 
17. Juni 2010, 08:14 Uhr

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