Im Juni war bei Musikwirtschaftsforschung noch ein Bericht über eine britische Studie zum Thema File-Sharing zu lesen. Auf Onlinekosten.de findet man heute erneut eine britische Studie, diese untersucht das Thema nun aber nicht qualitativ, sondern quantitativ. In Großbrittannien ist demnach das File-Sharing bei den Befragten seit Ende 2007 von 22 auf 17 Prozent, und somit um fast 1/4 gesunken. Illegales File-Sharing reduzierte sich sogar von 42 auf 26 Prozent. Das Verhältnis von illegal heruntergeladenen zu legal gekauften Songs sank von 4:1 auf 2:1.
Webstreams hingegen werden immer beliebter, da Portale wie YouTube einen einfachen, schnellen und komfortablen Zugang zur gewünschten Musik ermöglichen.
TIm Walker, Vorstandsvorsitzender von The Leading Question, der Marktforschungsagentur in dessen Auftrag die Studie erstellt wurde, zieht daraus den Schluss, dass die beste Möglichkeit, Musik-Piraterie zu bekämpfen in der verstärkten Bereitstellung legaler Musikservices liegt, die attraktiv und leicht zu bedienen sind. Flatrates zum legalen Download von MP3s wären hierfür ein Beispiel.
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