Obwohl der Anschluss eine Geschwindigkeit von 6 MBit/s verspricht, hat man das Gefühl eigentlich viel langsamer im Internet unterwegs zu sein. In vielen Fällen ist das auch so. Es gibt mehrere Gründe, weshalb die schnelle Internetverbindung gar nicht so schnell ist, wie versprochen.
Generell kann kein Internet Provider die wirkliche Geschwindigkeit des DSL Anschlusses genau vorhersagen. Deshalb gilt in allen Angeboten immer nur eine “bis zu” Geschwindigkeit. Je nach Netzleistung und Beschaffenheit der Kabel, kann ein DSL 6000 Anschluss in einigen Regionen zu einem DSL 2000 Anschluss mit nur 2 MBit/s werden. Im Menü des Routers, das über das Browserfenster zu erreichen ist, wird angezeigt, welche Geschwindigkeit maximal möglich ist.
Sind mancherorts die Leitungen Schuld an dem langsamen Netz, so kann es bei anderen der Rechner selbst sein. Ältere PC Modelle mit geringer Rechenleistung benötigen mehr Zeit, um komplexe Internetseiten aufzubauen. Auch Antivirenprogramme oder Firewalls bremsen das Internet. Wer ein sehr langes Kabel nutzt, um die Verbindung zwischen Router und PC herzustellen muss auch mit einem Geschwindigkeitsverlust rechnen. Ebenso Nutzer von W-LAN Routern, die zu weit von der Empfangsstation entfernt sind.
In Ballungsgebieten kann eine gleichzeitige Nutzung des Netzes am Abend oder an den Wochenenden die Geschwindigkeit verlangsamen. Die Server sind dann oftmals aufgrund der vielen gleichzeitigen Zugriffe überlastet. All diese Punkte sollten bei der Wahl des richtigen DSL Tarifes mit einkalkuliert werden. Wer zumindest wissen möchte, welche Übertragungsgeschwindigkeit das Netz vor Ort zulässt, kann vor der Bestellung eines Tarifes einen Leitungstest veranlassen.
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