Die Nachfrage nach Breitband-Anschlüssen für die Nutzung des Internets ist 2008 überraschend gesunken. Weniger Haushalte als erwartet, bestellten einen schellen Internetzugang über DSL oder Fernsehkabel.
Obwohl die Anzahl der deutschen Haushalte, die über einen Breitband-Anschluss über ihr Fernsehkabel verfügen, im Jahr 2008 ein neues Rekordniveau erreicht hat- 860.000 Haushalte haben in 2008 einen solchen Breitband-Anschluss bestellt- ist die gesamte Nachfrage nach Breitband-Anschlüssen gesunken. Von 4,5 Millionen Bestellungen in 2007 auf 3,3 Millionen Bestellungen in 2008.
Der von der Branche unvorhergesehene Einbruch geht einher mit dem Ende einer nach unten führenden Preisspirale. Mittlerweile werfen die angebotenen Leistungen der verschiedenen Anbieter auf dem Markt für schnelle Internet-Anschlüsse nur noch geringe Gewinnmargen ab. Der Kampf der Wettbewerber um Kunden durch den Preis ist allmählich ausgereizt, weshalb die Wachstumsprognosen für den DSL-Markt wohl nach unten korrigiert werden müssen.
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